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Über Patrick

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Neue Wege – eine Ahnung

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In jungen Jahren hörte ich einmal einen Lehrer in der Schule sagen: „Es gibt im Leben eines jeden Menschen eine Phase, wo sich alles verändert, wo sich wie plötzlich alles dreht. Ja, wo nichts mehr bleibt wie es war.“

Ich hatte damals keine Vorstellung und keine Aussicht, wie das bei mir, ja wie das in mir geschehen sollte. Und doch blieben die Worte in meinen Ohren. Ich schien eine Ahnung zu haben.

 

Nichts bleibt wie es war – Wenn der Kopf siebt und sucht

 

Während des Studiums, ich studierte viele Jahre Psychologie, gab es dann innerhalb kürzester Zeit gleich zwei solcher Umbrüche. Ich mag hier nicht näher darauf eingehen – denn auch wenn es beide Male klar war, dass es „kein zurück“ mehr gibt, blieben es doch mehr oder weniger „Revolutionen im Kopf“.

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Was blieb - Die Sehnsucht nach menschlicher Erdung

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Bei all den Veränderungen in meinem Wertesystem und in der inneren Ausrichtung blieb doch dieses schale Gefühl, immer noch nicht richtig auf der Erde gelandet zu sein. Dabei hätte meine größte Sehnsucht, wenn sie einen Namen gehabt hätte, „voll und ganz Menschsein auf Erden“ geheißen.

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Kriya Yoga – die Gnade bewusster Weckung und Führung der Kundalini

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Es ist eine Gnade, dass ich 2014 von einem lebenden Meister namens Yogiraj SatGurunath Siddhanath (Wer neugierig ist: es gibt viele Videos auf youtube) in uralte Kriya-Yoga-Techniken eingeweiht wurde. Einen Weg des Yoga, der wie für mich gemacht schien. Zum einen waren damals schon die ersten zwei Kinder da – und die Techniken werden so gegeben, dass sie auch als „householder yogi“ in den Alltag integrierbar sind. Vor allem aber: Sie erdeten mich. Es geht bei diesem Yoga in letzter Konsequenz um die bewusste Konfrontation und Auseinandersetzung mit den ureigenen Dynamiken, mit der Hartnäckigkeit der eigenen Muster – und nicht um irgendeinen abstrakten Höhenflug. Wobei durch die nachhaltige Erdung zugleich auch die „Höhenflüge“ konkreter, greifbarer, fassbarer wurden.

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Hörtherapie nach Alfred Tomatis und True Voice ® nach Mark Fox

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Im Jahr 2016 folgten zwei weitere große Schritte auf der Mission, „ganz Mensch auf Erden zu werden“. Zwei Meilensteine, die gleichzeitig den Weg in meine Berufung ebnen sollten:

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Innerhalb kürzester Zeit lernte ich zum Einen die Hörtherapie nach Tomatis kennen und absolvierte hierin mehrere Ausbildungen. Zum Anderen absolvierte ich die dreijährige True Voice ® Ausbildung bei Mark Fox.

 

Gehör und Stimme / Eindruck und Ausdruck als zwei Seiten einer Medaille

 

Beide Begegnungen -die Entdeckung des hingebungsvollen Hörens einerseits, die Enthüllung des tiefgründigen Lehrmeisters „Stimme“ andererseits- sind für sich genommen schon unglaublich heilsam.

Über die Jahre am eigenen Leib die beständige Wechselwirkung von „hören-lauschen-wahrnehmen“ einerseits, „ausdrücken-kreieren-wirken“ andererseits erfahren zu dürfen – das ist Gnade pur.

 

Die Schulung der drei Glieder unseres Seins

 

Wenn wir die drei Glieder unseres Seins -Denken, Fühlen und Wollen- voneinander abstrahieren, so könnte ich sagen: Kriya-Yoga hat nachhaltig meinen Geist, mein Denken geheilt; Tomatis hat meinem Willen und meiner Entscheidungskraft eine gesunde Form gegeben; True Voice und die eigene Auseinandersetzung mit der Stimme haben den Weg geebnet, in ein tiefes Fühlen zu kommen.

 

Das alltägliche Praxisfeld: Mikrokosmos Familie

 

Parallel zu den Ausbildungen und der Ausübung in der selbständigen Praxis hat sich über die Jahre ein beständiges Erfahrungs-, Übungs- und Bewährungsfeld in Sachen „voll und ganz Mensch sein“ aufgebaut: Zwei langjährige partnerschaftliche Beziehungen, die insgesamt 5 Kinder und ein vielschichtiges Patchwork-System hervorgebracht haben. Innerhalb dieses Familienrahmens bildet sich natürgemäß und unumgänglich das komplette Spektrum menschlicher Erfahrungen, Prozesse, Dynamiken. Ein Praxisfeld, dass alle drei Glieder in mir -Denken, Fühlen und Wollen- beständig neu fordert, formt, vereint. Eine Schule der Liebe.

 

Erfahrungsräume für die Befreiung von Ohr und Stimme

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Ich bin unendlich dankbar, mit all dem, was ich in all den Jahren erfahren durfte und was mich geformt hat, solch besondere Erfahrungsräume anzubieten.

Erfahrungsräume, die einerseits auf meinem Lebens- und Lernweg basieren in der Hinsicht, dass es in meinen Angeboten um eine Öffnung für ein „befreiendes Lauschen“ und um eine Öffnung für einen „befreiten Ausdruck“ geht.

Erfahrungsräume, die andererseits von Freiheit handeln in dem Sinne, dass ich immer wieder lerne, dass ich von jedem Einzelnen so viel lernen kann wie sie/er von mir.

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Das gilt für Einzelarbeit ebenso wie für Seminare, Retreats, Singkreise und weitere Gruppenangebote. Mein Herz wird weit in Dankbarkeit bei der Vision, den Segen des Lebens mit Euch immer wieder frisch mit Lebendigkeit durchweben zu dürfen.

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Die Wirkung des „wir“

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Im Wort „wirken“ steckt ein „wir“. Man könnte sagen: Je tiefer ein „wir“ erlebt wird, desto tiefer die „Wirkung“. Ich sehe es heute als meine Aufgabe, im Rahmen meiner, ja im Rahmen unserer Möglichkeiten, diesem „wir“ Räume anzubieten, worin es sich wie eine Art Selbstverständlichkeit entfaltet. Wo deutlich wird, wie unumgänglich, wie essentiell, wie heilsam dieses „wir“ ist – wenn wir uns lassen, wenn wir uns feiern, ja: wenn wir sind.

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Danksagung

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Ich möchte an dieser Stelle denjenigen Lehrmeisterinnen danken, die in diesem Leben den längsten Weg mit mir gehen: zum einen meinen Eltern und meinen zwei Brüdern, zum anderen meinen fünf Kindern und ihren zwei Müttern. Ihr alle habt mich immer wieder an den Rande des Wahnsinns geführt, manches Mal mitten hinein - und wieder und wieder: tiefer in die Liebe.

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